11. 07. 2026
Delbrück. Als die Pilgerinnen und Pilger am vergangenen Freitag nach dem Kreuzamt aus St. Johannes Baptist auszogen, um sich auf den Weg nach Werl zu begeben, war klar, dass es diesmal eine deutlich größere Gruppe als im Vorjahr sein würde.
Sehr zu Freude vom vorbereitenden Wallfahrt-Team und auch von Pastor Manuel Klashörster, der sich, wie im vergangenen Jahr, unter die Wallfahrer begab und mit diesen über das Wochenende gemeinsam zu Fuß unterwegs war.
Die Beteiligten genossen die Zeit der Gemeinschaft mit Gebeten, Gesängen und Gesprächen über Gott und die Welt. Das Wallfahrt-Team hatte ausdrücklich dazu eingeladen, auf Wunsch auch nur eine Teilstrecke mitzugehen, statt gleich die ganzen 62 Kilometer zu bewältigen. Tatsächlich hörten bei Lippstadt einige der Pilger auf, andere aber begannen dort, in Ostinghausen oder auch in Borgeln ihre Teilnahme.
Auffallend viele junge Erwachsene waren in diesem Jahr bei bestem Wallfahrtswetter mit dabei, einige zum ersten Mal. Auch eine Familie mit zwei Kindern im Grundschulalter absolvierte die Strecke. „Schließlich sind wir mit 131 Fußwallfahrern in die Basilika eingezogen“, weiß Dagmar Thöle vom Wallfahrtsteam zu berichten. „Die große Radfahrergruppe der Kolpingsfamilien Delbrück und Hövelhof ist da noch gar nicht mit eingerechnet.“
Diese hatten mit dem hundertsten Teilnehmer einen Aufnahmestopp verhängen müssen, um die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten zu können. Die pilgernden Radfahrer waren natürlich in eigener Geschwindigkeit unterwegs, kamen aber ebenso sicher und zufrieden an der Wallfahrtsbasilika Werl an.

