07. 02. 2024

Möglichkeiten ausloten - Podiumsdiskussion über Synodalen Weg

Hövelhof. Spätestens seit bekannt werden des Missbrauchsskandals wünschen sich viele Mitglieder der katholischen Kirche in Deutschland Veränderungen und Erneuerungen. Während viele Gläubige nicht um die Inhalte des Synodalen Weges wissen, ist aber sehr wohl bekannt, dass Papst Franziskus Forderungen des Synodalen Weges ablehnt.

Laden ein zur Podiumsdiskussion zum Synodalen Weg
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Gemeindereferent Bertold Filthaut (Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof), Sabine Steffens (Caritas-Konferenz Hövelhof), Wilfried Lappe (Kolpingsfamilie Hövelhof) und Ellen Horenkamp (kfd Hövelhof).
© thöring-wortart.de

„Höchste Zeit also, Aufgaben wie Möglichkeiten des Synodalen Wegs einmal vorzustellen“, sagt Ellen Horenkamp. Am Dienstag, 5. März, übernimmt das ab 19 Uhr bei einer Podiumsdiskussion in der Aula der Hövelhofer Krollbachschule ein fachkundiges Gremium. 

Horenkamp ist als Hövelhoferin Mitglied im örtlichen kfd-Vorstand sowie im kfd-Diözesanleitungsteam und eine der Mitorganisatorinnen der Informationsveranstaltung. Diese wurde initiiert von kfd, Caritas, Kolping und dem Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof. Sie lädt unter dem Titel „Synodaler Weg: Chance, Risiko, Herausforderung« zum Gedankenaustausch ein. Wichtig ist den Veranstaltenden hier die ans Publikum adressierte Frage: „Was meinen Sie?“. Denn „wir wollen mit den Menschen unseres Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof ins Gespräch kommen“, sagt Sabine Steffens, die als Vertreterin der Caritas-Konferenz Hövelhof planend mit an Bord ist.

Ins Gespräch kommen

Fünf namhafte Gäste sind an dem Abend eingeladen, über Ziele und Möglichkeiten des Synodalen Wegs zu sprechen: Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck (Ansprechperson für das synodal Büro im Erzbistum Paderborn), Pfarrer Bernd Haase (Leiter des Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof), Professorin Doktor Agnes Wuckel (stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd und Synodalin), Nadine Mersch (Vorsitzende des Diözesan Komitees im Erzbistum Paderborn und Synodalin) und als Laie der Hövelhofer Wilfried Lappe (Koordinator im Leitungsteam der Kolpingsfamilie Hövelhof). Direkt im Anschluss an die Podiumsdiskussion ist der offene Gedankenaustausch mit dem Publikum vorgesehen.

Moderiert durch Claudia Auffenberg, vormals Chefredakteurin des Magazins »Der Dom«, wird es an diesem Abend beispielsweise darum gehen, welche Auswirkungen der Synodale Weg für den Pastoralverbund beziehungsweise die Diözese hat oder haben könnte. Es wird in der Diskussion um Geschlechtergerechtigkeit gehen, aber auch um strukturelle, finanzielle und personelle Veränderung in der katholischen Kirche. „Es wird aber auch gefragt und ausgelotet werden, wie die Möglichkeiten, die das Kirchenrecht schon jetzt bietet, zeitnah und konsequent innerhalb der Diözese und des Pastoralen Raumes Delbrück Hövelhof umgesetzt werden könn(t)en. Und zwar im Hinblick auf eine Beteiligung aller Gläubigen und aller Geschlechter“, unterstreicht Ellen Horenkamp, die sich auf den Besuch vieler Interessierter freut. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Was meinen Sie?
Was meinen Sie?
Ellen Horenkamp, die sich in Hövelhof und auf Diözesanebene in der kfd engagiert, freut sich darauf, zum Beispiel über Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche zu diskutieren.
© thoering-wortart.de

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