18. Sep 2021

"Gott hat mir diesen Mann geschenkt"

"Gott hat mir diesen Mann geschenkt"
"Gott hat mir diesen Mann geschenkt"

„Seit 75 Jahren findet in unserer Pfarrei eine von Laien getragene Anbetung statt. Seit einem Jahr halte ich wöchentlich eine Stunde Anbetung. Als ich 16 Jahre alt war, nahm mich unser damaliger Pfarrer zu Schweigeexerzitien mit. Es wurde Anbetung gehalten und ich meldete mich für eine Stunde in der Nacht. Mein Pfarrer hatte mir am Vorabend, wohl aus Sorge, dass mir die Stunde zu lang werden könnte, noch mitgegeben, dass ich Jesus alle Menschen bringen könnte, die mir wichtig sind oder das Gebet brauchen.

 Ganz ohne Erwartung kniete ich mich vor die Monstranz. Als mir bewusst wurde, wen ich da so ganz alleine vor mir hatte, begann ich zu heulen. Das hörte auch erst 10 Minuten vor dem Ende meiner Anbetungszeit wieder auf und dann versuchte ich noch schnell, alle Menschen zu bringen, wie ich es mir vorgenommen hatte. Danach wusste ich: Anbetung, das ist etwas für mich. Nun bin ich seit einem Jahr in unserer Pfarrei dabei und schenke Jesus für eine Stunde meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Jedes Mal bin ich zutiefst berührt von der Nähe und Kraft, die von IHM ausgeht.“ (Sonja, 47 Jahre)

„Mit 29 besuchte ich für neun Monate eine Missionsschule. Ein Teil dieses Jahres war es, in Gemeinschaft oder alleine täglich eine Stunde anzubeten. Einmal saß ich alleine vor dem Herrn, es ging mir mittelmäßig. Auf einmal hatte ich das Gefühl, dass mich die Liebe Gottes wie ein Luftschwall ergriff und sich meine ganze Angespanntheit auflöste. Ein Gefühl der Erleichterung überkam mich und nach der Anbetung ging ich voller Freude aus der Kapelle heraus.
Heute halte ich fast jeden Freitag 45 Minuten Anbetung in der Kirche.“ (Simon, 32 Jahre)

„Mit 16 Jahren fing ich an, täglich in die Messe zu gehen und anschließend noch Anbetung zu halten, also insgesamt eine Stunde pro Tag vor dem Tabernakel zu verbringen. Immer wieder bat ich darum, dass ER mir SEINEN Weg für mich zeigt. Zwei Auswirkungen konnte ich feststellen:

  1. Auch wenn ich in der stillen Zeit viel herumwetzte, merkte ich, sobald ich aus der Kirche in den Trubel der Großstadt trat, welche Ruhe und welcher Frieden in mir war.
  2. Obwohl ich ursprünglich in einen kontemplativen Orden eintreten wollte, zeigte mir Gott meinen Ehemann so klar und deutlich, dass ich in 26 Jahren Ehe und selbst in Zeiten der Ehekrise niemals daran zweifeln konnte, dass Gott mir diesen Mann geschenkt hat.“ (Sonja, 48 Jahre)

Am 24. Oktober, dem Weltmissionssonntag wird auch in unserem Pastoralen Raum die 24/7-Anbetung in der Antoniuskapelle beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird es in jeder Ausgabe der Pfarrnachrichten ein Zeugnis geben, wie 24/7 Leben und damit Christsein vor Ort verändert.

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