11. Aug 2021

Einzigartige Chance für Hövelhof

Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof plant Pfarrheim mit zukunftsweisendem Konzept.

Hövelhof. Kirchen sind traditionell Orte der Begegnung. Das gilt nicht minder für die zugehörigen Pfarrheime. Das Miteinander steht auch im Fokus eines ambitionierten Projektes des Pastoralverbundes Delbrück-Hövelhof. Im kommenden Jahr beginnt der Umbau des Pfarrheims der Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk Hövelhof. Über die Pläne informierte jetzt der Kirchenvorstand Interessierte aus Vereinen und von Verbänden.

Der Hövelhofer Gemeindereferent Bertold Filthaut ist als Leiter des Hauses erster Ansprechpartner bei der Entwicklung des neuen Begegnungsortes: „Wir haben das Projekt mit dem gesamten Kirchenvorstand wohlüberlegt geplant und ich freue mich darauf, dass es jetzt bald in die Umsetzungsphase geht.“
Erstmals wird es auf dem Gelände in direkter Nachbarschaft der Kirche auch eine öffentliche Gastronomie mit einem attraktiven Außenbereich geben. „Wir wollen uns aktiv der Bevölkerung öffnen und auch über das Wirken im Rahmen der Gemeindearbeit hinaus gute Gastgeber sein“, sagt Bertold Filthaut.
Ihm ist es wichtig, „schon während der Feinplanung möglichst alle späteren Nutzerinnen und Nutzer des Pfarrheims einzubeziehen“.
Rückenwind kommt vom Generalvikariat des Erzbistums Paderborn, das den Umbau anteilig finanziert. In diesem Zusammenhang weist Bertold Filthaut darauf hin, dass die Gastronomie getrennt kalkuliert wird und dafür keinerlei Mittel aus Kirchensteuern verwendet werden.

Die Initiatoren bezeichnen das Projekt als „einzigartige Chance für die Kirchengemeinde und die weltliche Gemeinde“: „Das alte Pfarrheim ist in die Jahre gekommen und es entspricht in vielerlei Hinsicht nicht mehr den Anforderungen“, sagt Hubert Vullhorst, Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands St. Johannes Nepomuk Hövelhof.
Anne Theismann aus dem Kirchenvorstand ergänzt: „Hier entsteht mitten im Zentrum ein ganz besonderer Begegnungsort der Menschen aus dem Pastoralverbund und darüber hinaus.“

Durch das Integrieren der Gastronomie erreichen die Projektverantwortlichen perspektivisch eine zusätzliche Belebung des neuen Areals. „Das gemeinsame Mahl und das Miteinander zum gegenseitigen Austausch sind urchristliche Traditionen, die an diesem Ort zelebriert werden können“, sagt Pfarrer Bernd Haase. Und so werden neben Vereinen, Verbänden und Gruppierungen aus den Kirchengemeinden des Pastoralverbundes Delbrück-Hövelhof auch junge Familien, Menschen in Notlagen und Menschen mit geringer sozialer Bindung sowie Radfahrtouristen und Radfahrer im Alltag besonders angesprochen werden.

„Hövelhof hat sich in den vergangenen Jahren dank des Engagements der Marketingverantwortlichen touristisch sehr gut entwickelt und mit dem Blick auf das Projekt „Senne für alle Sinne“ und die weitere Optimierung der Radrouten bis hin zum geplanten Radschnellweg sehen wir einen stark steigenden Bedarf an gastronomischen Angeboten“, sagt Bertold Filthaut. „Unser Konzept des Pfarrzentrums mit angegliedertem Kirchen-Gasthaus ist in der Region einzigartig und wird bereits jetzt mit viel Wohlwollen beobachtet.“
Nun gelte es, die Menschen aus der Gemeinde und dem Pastoralverbund von dem Gemeinschaftsprojekt zu überzeugen und sie mitzunehmen.

Text: Heiko Appelbaum

Einzigartige Chance für Hövelhof
Einzigartige Chance für Hövelhof
Stellten das Projekt in Hövelhof vor (v. l.): Pfarrer Bernd Haase (Leiter Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof), Bertold Filthaut (Gemeindereferent und Leiter des Pfarrheims), Anne Theismann (Kirchenvorstand St. Joh. Nep. Hövelhof) und Pater Werner OSB (Benediktiner, Seelsorger und Koch). Foto: Heiko Appelbaum

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