01. Aug 2021

Einfluss zu verschenken - Vorbereitung auf GPGR-Wahlen

Delbrück/Hövelhof. Hildegard Lipsewers und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Gesamtpfarrgemeinderat Delbrück-Hövelhof bereiten sich schon jetzt auf ein wichtiges Ereignis im November vor. „Wir werden Gemeindemitglieder beschenken und hoffen natürlich, dabei möglichst viele zu erreichen“, sagt sie verschmitzt lächelnd. „Es ist nichts Materielles, hat aber doch großen Einfluss“, verspricht sie. Und hofft genau deshalb, dass sich Menschen finden – Menschen, die sich für das Ehrenamt zur Verfügung stellen, als Mitglied des Gesamtpfarrgemeinderats (GPGR)zu kandidieren.

Kreuz mit Wirkung
Kreuz mit Wirkung
Hildegard Lipsewers hat die Wirkung des Kreuzes für sich längst entdeckt und es mit all seinen Facetten sprichwörtlich entfaltet: Sie hat die Arbeit an der Pastoralvereinbarung als Vorsitzende des Gesamtpfarrgemeinderates (GPGR) mitgetragen. Ein Muster deren bald erhältlicher Kurzfassung hält sie in Händen. Für die Neuwahlen des GPGR hofft Lipsewers, neue Menschen begeistern zu können. Gemeinsam mit Kirchenvorständen und weiteren GPGR-Mitgliedern wird sie auch persönlich Menschen ansprechen und auf einer kleinen Karte anschreiben, die ihr für dieses Ehrenamt geeignet scheinen.
© Almut Thöring, wortart

Im November werden sowohl die Kirchenvorstände als eben auch die Mitglieder des Gesamtpfarrgemeinderats neu gewählt. Alle dort Mitwirkenden sind ehrenamtlich engagierte Gemeindemitglieder. Weil die Frauen und Männer aus ganz unterschiedlichen Berufen kommen, bringen sie verschiedene Perspektiven, unterschiedliche Lebenserfahrungen und natürlich individuelle Glaubenszugänge mit. „Je bunter die Mischung, desto besser wird unsere Gesellschaft auch in der Kirchengemeinde abgebildet. Wenn sich Frauen und Männer aller Altersklassen zur Verfügung stellten, könnten deren Belange gut in der Gremienarbeit berücksichtigt werden. Denn dann wäre ja immer ein Fürsprecher für diese Zielgruppe vorhanden“, beschreibt die Vorsitzende des aktuellen Gesamtpfarrgemeinderats.

Gremienarbeit hört sich trocken an. Das weiß auch Hildegard Lipsewers. Was macht eigentlich ein Gesamtpfarrgemeinderat? Wie oft treffen sich die Mitglieder? Und was genau entscheiden sie – oder die Gemeindeausschüsse oder ein Kirchenvorstand? Antworten auf diese eher formalen Fragen hat das Bistum in drei kleinen Flyern zusammengestellt, genauso wie die Zugangsvoraussetzungen (siehe www.kirche-waehlen.de).

Den Mitgliedern des GPGR ist wichtig, dass Neulinge vor allem Freude am Mitgestalten des künftigen Kirchenlebens mitbringen und offen für die Menschen des Pastoralen Raumes sind. „Bei uns muss niemand eine Aufgabe alleine bewältigen“, betont Lipsewers. Teamarbeit wird großgeschrieben: „Überlegt, diskutiert und entschieden wird immer gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Gesamtpfarrgemeinderates sowie dem Pastoralteam.“ Bindeglied zur Heimatgemeinde zu sein, sei auch ein wichtiger Baustein der GPGR-Arbeit. „Dort arbeiten wir nicht an den Projekten, die einzelne Gemeinden für sich ausgesucht haben, sondern wir haben das Große und Ganze im Blick“, beschreibt sie die Aufgaben des GPGR. In Ihrer Amtsperiode hat das GPGR-Team viele Themen aufgegriffen und zum Beispiel die neue Pastoralvereinbarung erarbeitet. In ihr sind die Aufgabenfelder beschrieben, mit denen sich der Pastorale Raum künftig näher befassen wird. Eine in Kürze erhältliche Kurzfassung der Pastoralvereinbarung macht Interessierten den Schnelleinstieg möglich. 

Hildegard Lipsewers lädt ein: „Wer möchte, kann sich über die eingearbeitete Antwortkarte im Flyer melden und sie in der Postbox in einer Kirche oder im Pfarr- bzw. Kontaktbüro einwerfen und wird dann zu einem Themengebiet nach Wunsch immer auf dem neuesten Stand gehalten. Wir freuen uns auf alle Rückmeldungen. Auf ein zwangloses Interesse genauso wie den festen Entschluss zum Mitgestalten. Neue Menschen bringen neuen Schwung, neue Ideen mit.“

Hildegard Lipsewers wird für den neuen GPGR nicht mehr zur Verfügung stehen. „Man muss loslassen, um Neues zu finden“, sagt sie. „Ich werde mich künftig der 24/7-Anbetung widmen. Das ist mir seit Jahren eine Herzensangelegenheit.“

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